Pimp my D&D5: Ideals

In dieser Reihe:
Inspiration and Personality
Personality Traits
Ideals

Willkommen zurück, es geht immer noch darum, wie man die Personal Characteristics in D&D5 nutzen kann, um seine Kampagne dramaturgisch aufzupimpen. In der letzten Folge habe ich mich mit den Personality Traits befasst, bei denen es vor allem um Charakterisierung und manchmal auch Komplikationen geht. Obwohl ich auch dort einige Änderungen vorgeschlagen habe, waren doch viele der Beispiele im PHB aus dramaturgischer Sicht verwertbar. Die Ideals sind da ein härteres Stück Arbeit.

Warum ist das so? Im Überblick auf p. 124 heißt es: “Ideals encompass everything from your life goals to your core belief system.” Bei den Beispielen handelt es sich dann fast ausschließlich um sehr breite und abstrakte Werte, die sich an die ethische oder die moralische Komponente des Alignment anlehnen. Und da frage ich mich, wozu das gut sein soll? 

Ich gehöre gar nicht zu den Leuten, die sagen würden, das Alignment kann weg. Es ist ein ganz guter Wegweiser dafür, ob eine Gruppe zusammen funktioniert und welche Themen bei den Abenteuern dieser Gruppe eine Rolle spielen könnten. Aber ein Alignment hat der Charakter ja schon. Die Beispiele für Ideals im PHB leisten nichts weiter, als das Alignment ein kleines bisschen auf den Background zu konkretisieren. Das ist, wenn überhaupt, ein sehr geringer Mehrwert.

Wenn Ideals einen dramaturgischen Mehrwert haben sollen, müssen sie viel konkreter und greifbarer sein, sodass der DM die Chance hat, sie als Motivation oder Quelle für Konflikte einzusetzen.

Motivation

Motivation ist dramaturgisch ungeheuer wichtig, wird aber in vielen Rollenspielabenteuern stiefmütterlich behandelt. Selbstverständlich kann man seine Abenteueraufhänger als DM auch mit einer belastbaren und glaubwürdigen Motivation bauen, ohne auf die Backstory oder Persönlichkeit eines Charakters zurückzugreifen. Wenn man es jedoch “persönlich machen” kann, ohne dass es überkonstruiert und unglaubwürdig wird, dann ist das aus dramaturgischer Sicht auf jeden Fall eine gute Idee. Dies kann über Bonds passieren, aber auch die Ideals als Ziele können eine gute persönliche Motivation abgeben. Diese sollten griffig genug sein, dass man sich vorstellen könnte, ihnen durch Erfolge im Spiel ernsthaft näher zu kommen, andererseits aber nicht so drängend, dass der Charakter all sein Streben auf sie richten müsste und gar nicht an anderen Abenteuern teilnehmen dürfte.

Solche Ziele haben es an sich, dass man sie im Spiel endgültig erreichen kann. Sollte dies einem Charakter gelingen, so hat der Spieler wahrhaftig sein Spotlight gehabt, und darf es nun anderen überlassen. Das Ideal hat dann keine Funktion mehr.

Konflikt

Drama besteht aus Konflikt. Ideals als Überzeugungen können auf viele verschiedene Arten für Konflikt sorgen. Natürlich wird es oft mit den Überzeugungen deines Charakters im Einklang stehen, Orks zu töten. Das ist nett, ist hier aber nicht in erster Linie gemeint. Sondern eher das Gegenteil: Verbündete oder andere Machtgruppen, die nicht direkt Feinde sind, wollen den Charakter dazu bringen, gegen seine Überzeugung zu handeln (äußerer Konflikt). Freunde handeln in einer Weise, die den Überzeugungen des Charakters widerspricht (persönlicher Konflikt). Oder das Festhalten an seinen Überzeugungen verlangt einen hohen Preis von dem Charakter (innerer Konflikt).

Wiederum gilt: Ob der Charakter seinen Idealen treu bleibt oder nicht, entscheidet der Spieler. Bleibt er ihnen treu, und ergibt sich daraus eine Komplikation, erhält er Inspiration. Als DM solltest du, wenn du Konflikte mit den Ideals eines Charakters anlegst, folgendes im Hinterkopf behalten:

  • Das Heroic-Fantasy-Genre ist nicht auf ganz und gar brutale, unmögliche Entscheidungen ausgelegt. Konflikte mit Ideals sind definierende Momente für den Charakter, aber sie sollten ihn nicht zerstören. Vermeide Kobayashi-Maru-Situationen, und vermeide es, die Grundprämisse von D&D, dass Gewalt für viele Probleme eine gute Lösung ist, in Frage zustellen.
  • Versuche, nicht nur für den Charakter, sondern auch für den Spieler zu schreiben. Höre dem Spieler zu und versuche zu verstehen, was ihn interessiert.
  • Achte auf eine faire Spotlight-Verteilung zwischen den Spielern über die Kampagne hinweg.
  • Verwende innere und persönliche Konflikte sparsam, insbesondere solche, die den Zusammenhalt der Gruppe in Frage stellen. Sie können überaus effektvoll sein, doch weniger ist hier mehr.

Noch ein Rat an den Spieler: Niemand mag Zauderer. Ein Charakter, der mit sich selbst ringt, ist sympathisch. Ein Charakter, der mit sich selbst ringt und sich nicht entscheiden kann, ist eine Nervensäge. Der Sinn solcher Konflikte ist nicht, dass du das Puzzle lösen sollst. Sondern es geht darum, dass sich die wirkliche Persönlichkeit, die wirklichen Werte eines Charakters nur unter Druck zeigen.

Konflikt birgt immer auch die Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung, das ist sozusagen der Sinn der Übung. Diese Entwicklung muss sich aus dem Spiel ergeben, doch wenn ein Spieler das Gefühl hat, dass nach der Auflösung eines inneren oder persönlichen Konflikts das Ideal des Charakters nicht mehr passend ist, sollte er die Gelegenheit erhalten, es auszutauschen.

Beispiele

Mit den Beispielen im PHB will ich mich in diesem Falle nicht lange aufhalten. Ich möchte hier stattdessen Beispiele für konkrete, griffige Ideals anbieten. Ich würde aber jeden Spieler ermutigen, sich selbst ein Ideal auszudenken, dass zu ihm und der Kampagne passt. Teilweise beziehen sich die Vorschläge mehr oder weniger konkret auf einen oder mehrere NSCs. Ich sehe sie trotzdem als Ideals und nicht als Bonds, weil es hier weniger um die Person geht und mehr um das Ziel, das der SC erreichen möchte.

Was du in meinen Beispielen nicht finden wirst, sind das Streben nach Macht und Reichtum, das bei neutralen und bösen Charakteren sehr weit verbreitet ist, oder Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, die bei guten Charakteren Standard sind. Die meisten D&D-Charaktere haben zumindest eine dieser beiden Motivationen, sie ist sozusagen in die DNA des Spiels eingebaut. Allein dadurch, dass das Abenteuer gespielt wird, werden diese Ziele und Überzeugungen automatisch verfolgt. Ein Ideal, das sich in ihnen erschöpft, wäre daher redundant.

Acolyte

  • Ich habe schon mein ganzes Leben lang denselben Traum, in dem ich [verschollenes Artefakt meines Gottes] in den Händen halte. Ich glaube, es ist ein prophetischer Traum. Es ist meine Bestimmung, dieses Artefakt zu finden.
  • Meine Berufung ist es, die Ungläubigen zu missionieren.
  • Mit der Priesterschaft meines Gottes liegt etwas im Argen. Sie muss reformiert werden.
  • Ich strebe nur nach Weisheit und spiritueller Reinheit. Daher habe ich das Zölibatsgelübde abgelegt und den weltlichen Dingen entsagt.
  • Ich glaube, dass Lüge Sünde ist. Wenn ich spreche, so spreche ich die Wahrheit.
  • Der Tempel und die Priesterschaft sind mein Leben. Ich werde alles für das Ansehen und den Einfluss des Tempels tun und Anweisungen meiner Vorgesetzten stets Folge leisten.

Charlatan

  • Eines Tages werde ich den ultimativen Coup landen und in eine unverschämt reiche, adlige Familie einheiraten. Dann wird meine falsche Identität meine wahre Identität werden, und niemand wird sie mir nehmen.
  • Ich habe durch mein falsches Spiel die Liebe meines Lebens verloren. Ich habe keine Ahnung, wo sie jetzt ist, doch ich muss sie unbedingt wiederfinden, ihr beweisen, dass ich ein anderer [Mensch] geworden bin, und sie zurückgewinnen.
  • Ich musste meine wahre Identität aufgeben, weil ich für ein Verbrechen gesucht werde, das ich nicht begangen habe. Doch eines Tages werde ich meinen Namen reinwaschen.
  • Ich sammle [weibliche] Eroberungen wie Trophäen, aber ich würde mich niemals an [eine Frau] binden. Ehrlich gesagt traue ich ihnen nicht.
  • Einmal ein Freund, immer ein Freund. Egal was meine Freunde anstellen, ich halte immer zu ihnen.
  • Ich kann nicht zulassen, dass jemand meine wahre Geschichte oder meine wahren Ziele kennt, dadurch werde ich viel zu verwundbar. Ich muss immer ein doppeltes Spiel spielen, selbst mit meinen Freunden, zu meiner eigenen Sicherheit.

Criminal

  • Ich will mir unbedingt einen Namen machen (natürlich ein “Künstlername”). Ich Sorge dafür, dass meine Taten bekannt werden, und wenn ich sie dafür aufpolieren oder notfalls erfinden muss, so sei es.
  • Ich habe meinen Vater nie gekannt, und bin jetzt auf der Suche nach ihm.
  • Mein [bester Freund/Freundin/enger Verwandter] hat mich verraten und in den Kerker gebracht. [Er] ist untergetaucht, doch eines Tages werde ich [ihn] finden und mich rächen.
  • Mein Ruf in der Unterwelt ist mein größtes Kapital. Ich würde niemals einen meiner Kontakte verraten, ein gegebenes Versprechen brechen oder eine Schuld nicht begleichen. Das gilt natürlich nur unter Dieben, alle anderen sind Freiwild.
  • Einmal ein Freund, immer ein Freund. Egal was meine Freunde anstellen, ich halte immer zu ihnen.
  • In dieser Welt muss man hart sein, um zu überleben. Ich darf nicht zulassen, dass Liebe, Mitleid oder andere Sentimentalitäten mich bremsen.

(Für den Spy könnten die Beispiele beim Charlatan oder Soldier besser passen.)

Entertainer

  • Eines Tages werde ich vor dem [Souverän] auftreten und den ganzen Hofstaat in Verzückung versetzen. 
  • Ich habe meinen Vater nie gekannt, und bin jetzt auf der Suche nach ihm.
  • Mein Idol ist eine große, aber unbekannte Künstlerin, die vor Jahren spurlos verschwand. Ich bin sicher, dass sie noch lebt, und habe geschworen, sie zu finden und dazu zu bringen, ihr Magnum Opus zu vollenden.
  • Ich sammle [weibliche] Eroberungen wie Trophäen, aber ich würde mich niemals an [eine Frau] binden. Ehrlich gesagt traue ich ihnen nicht.
  • Keine Kunst ohne Schmerz. Leidenschaft kommt von Leiden, Glück ist für andere. Ich will immer das, was ich nicht habe, und wenn ich es habe, bin ich seiner schon überdrüssig.
  • Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker. Jede neue Flamme ist die große Liebe, und am Ende ist mein Herz gebrochen.

Folk Hero

  • Meine Heimat liegt im Einflussbereich eines [legendary Monster]. Eines Tages werde ich es zur Strecke bringen.
  • Meine [Jugendliebe/enge Verwandte] wurde von Sklavenjägern verschleppt. Ich habe die Fährte verloren, doch eines Tages werde ich [sie] finden und retten.
  • Meine Heimat wurde zerstört, ich konnte sie nicht retten. Ich sehne mich nach einer zweiten Chance, einer zweiten Heimat, genauso schlicht und unschuldig wie meine alte, und dieses Mal werde ich nicht versagen.
  • Das Gesetz der Gastfreundschaft ist mir heilig. Ich würde es nie verletzen.
  • Ich bin ein Sturkopf. Ich lasse mir nicht herumkommandieren, und wenn ich mir eine Sache einmal in den Kopf gesetzt habe, bin ich nicht davon abzubringen.
  • Ich liebe es, als Held gesehen zu werden, den Applaus, den Respekt. Ich spiele mehr die Rolle, als dass ich tatsächlich heldenhaft bin. In Wirklichkeit will ich mich nicht für andere aufopfern, ich will das Gold, den Ruhm und das Mädchen dazu.

Guild Artisan

  • Eines Tages werde ich ein nie gesehenes Meisterwerk für den [Souverän] anfertigen, und der ganze Hofstaat wird es bestaunen.
  • Ich bin ein Bewunderer und Sammler der größten Werke meiner Zunft. Eines Tages wird meine Sammlung die Bedeutendste im ganzen Reich sein.
  • Ich habe mein Handwerk von [meinem Vater] gelernt, doch [er] wurde von einem Kunden ermordet, der den gerechten Lohn nicht zahlen wollte. Eines Tages werde ich den Mörder finden und seiner gerechten Strafe zuführen.
  • Mir geht es ums Geschäft, mein Handwerk ist nur Mittel zum Zweck. Alles, was ich tue, richtet sich nach den Grundsätzen der Ökonomie und des Profits.
  • Ich bin ein Sturkopf. Ich lasse mir nicht herumkommandieren, und wenn ich mir eine Sache einmal in den Kopf gesetzt habe, bin ich nicht davon abzubringen.
  • Die Zunft [bzw. Gilde] ist mein Leben. Ich werde alles für das Ansehen und den Einfluss der Zunft tun und Anweisungen meiner Vorgesetzten stets Folge leisten.

Hermit

  • Ich habe die Einsamkeit verlassen, nachdem ich eine Vision hatte, in der ich [verschollenes Artefakt meines Gottes] in den Händen halte. Ich glaube, es war eine prophetische Vision. Es ist meine Bestimmung, dieses Artefakt zu finden.
  • Als ich fortging, ließ ich [Frau und Kind] zurück. Ich konnte damals nicht anders, doch heute bereue ich es. Ich weiß nicht, wo sie sind, doch ich hoffe, sie zu finden und meinen Fehler wieder gutzumachen.
  • Jemand hat [meine Familie] grausam ermordet. Ich spürte eine große Dunkelheit in mir und ging in die Einsamkeit, um mich von ihr zu reinigen. Doch es hat nicht funktioniert. Ich brenne noch immer auf Rache, und eines Tages werde ich sie bekommen.
  • Vergebung ist der Schlüssel zur Seligkeit. Ich habe meinen Geist von jedem Gefühl von Hass, Zorn oder Rachedurst gereinigt. Wer mich um Vergebung bittet, der wird sie erhalten, was er auch getan haben mag.
  • Die Wahrheit muss ans Licht. Ich verberge nichts und halte nichts geheim.
  • Einsamkeit ist Stärke. Ich gehe keine festen Bindungen ein und erlaube mir nicht, etwas für andere zu empfinden.

Noble

  • Meine Familiensitz liegt im Einflussbereich eines [legendary Monster]. Eines Tages werde ich es zur Strecke bringen.
  • [Artefakt] wurde seit Generationen in unserer Familie weitergegeben, doch [mein Großvater] hat es verloren, und seitdem ist unser Haus vom Pech verfolgt und in Ungnade gefallen. Ich werde es wiederfinden.
  • Ich bin verliebt in [die Tochter] des [Souverän/sehr hochrangiger Adliger]. Eines Tages werde ich [ihr] Herz erobern und mich [ihrer] als würdig erweisen, und dann gibt es eine Hochzeit, von der die Barden noch Generationen später singen werden.
  • Mein guter Name ist mir heilig. Ich werde stets mein Wort halten, mich züchtig verhalten und äußerst vorsichtig mit zweifelhafter Gesellschaft sein. Und wenn nicht, darf es nie jemand erfahren. 
  • Alles für das Haus. Ich werde alles für das Ansehen und den Einfluss des Hauses tun und Anweisungen des Oberhauptes stets Folge leisten. 
  • Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker. Jede neue Flamme ist die große Liebe, und am Ende ist mein Herz gebrochen.

Outlander

  • Sie halten mich für einen primitiven Barbaren, doch sie werden mich respektieren lernen. Eines Tages bin ich [zur Klasse passende hohe gesellschaftliche Stellung].
  • Meine [Jugendliebe/enge Verwandte] wurde von Sklavenjägern verschleppt. Ich habe die Fährte verloren, doch eines Tages werde ich [sie] finden und retten.
  • Meine Heimat wurde zerstört, ich konnte sie nicht retten. Ich sehne mich nach einer zweiten Chance, einer zweiten Heimat, genauso wild und frei wie meine alte, und dieses Mal werde ich nicht versagen.
  • Ich kann nie lange an einem Ort bleiben, das Fernweh zieht mich weiter. Ich gehe keine Verpflichtungen ein und besitze nur, was ich tragen kann.
  • Ich bin ein Sturkopf. Ich lasse mir nicht herumkommandieren, und wenn ich mir eine Sache einmal in den Kopf gesetzt habe, bin ich nicht davon abzubringen.
  • In dieser Welt muss man hart sein, um zu überleben. Ich darf nicht zulassen, dass Liebe, Mitleid oder andere Sentimentalitäten mich schwach machen.

Sage

  • Seit Jahren studiere ich das verschollene [Artefakt] und trage sämtliche Hinweise auf seinen Verbleib zusammen. Eines Tages werde ich es in Händen halten.
  • Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich [alte Kultur/vergessene Kunst], und eines Tages werde ich ihre Geheimnisse ergründen und niederschreiben. Mein Buch wird noch in vielen Generationen das Standardwerk zu diesem Thema sein.
  • Ich hatte eine Mentorin, eine große Gelehrte, die vor Jahren spurlos verschwand. Ich bin sicher, dass sie noch lebt, und habe geschworen, sie zu finden und dazu zu bringen, ihr Magnum Opus zu vollenden.
  • Für die Erkenntnis müssen manchmal Opfer gebracht werden. Ein Forscher darf keine Skrupel haben, das Wissen muss ihm über alles gehen.
  • Die Wahrheit muss ans Licht. Ich verberge nichts und halte nichts geheim.
  • Ich bin ein kühler Analytiker und glaube an die überlegene Kraft der Logik. Gefühlen misstraue ich und gestatte sie mir nicht.

Sailor

  • Eines Tages werde ich ein unbekanntes Land entdecken und erforschen, und mein Name wird auf den Landkarten stehen.
  • Einst ließ ich [Frau und Kind] im Hafen zurück. Ich konnte damals nicht anders, doch heute bereue ich es. Ich weiß nicht, wo sie sind, doch ich hoffe, sie zu finden und meinen Fehler wieder gutzumachen.
  • Ich habe meinen Vater nie gekannt, und bin jetzt auf der Suche nach ihm.
  • Ich sammle [weibliche] Eroberungen wie Trophäen, aber ich würde mich niemals an [eine Frau] binden. Ehrlich gesagt traue ich ihnen nicht.
  • Einmal ein Freund, immer ein Freund. Egal was meine Freunde anstellen, ich halte immer zu ihnen.
  • Ich kann nie lange an einem Ort bleiben, das Fernweh zieht mich weiter. Ich gehe keine Verpflichtungen ein und besitze nur, was ich tragen kann.

Soldier

  • Ich will mir unbedingt einen Namen machen (vielleicht ein “Kampfname”). Ich Sorge dafür, dass meine Taten bekannt werden, und wenn ich sie dafür aufpolieren oder notfalls erfinden muss, so sei es.
  • Bei einem Einsatz im Feindesland hatte ich eine Romanze, aus der ein Kind entsprang. Dies weiß ich aus einem Brief, den ich immer bei mir trage. Ich weiß nicht, wo mein Kind und [seine Mutter] jetzt sind, doch ich hoffe, wir können eines Tages als Familie zusammen sein.
  • Ich habe für eine böse Sache gekämpft, bis ich es nicht mehr aushielt. Tief in mir glaube ich, dass ich keine Vergebung verdiene, dennoch suche ich sie.
  • Ich bin ein Söldner, ich kenne keine Loyalität. Ich diene einer Sache nur, wenn und solange die Bedingungen stimmen. Auf keinen Fall darf ich mich emotional an eine Sache binden.
  • Ich lasse niemals einen Kameraden zurück, unter keinen Umständen.
  • Alles für das Reich. Ich werde alles für das Ansehen und den Einfluss des Reiches tun und Anweisungen von Offizieren oder Vertretern des [Souverän] stets Folge leisten. 

Urchin

  • Ich bin als Waisenkind aufgewachsen, doch es gibt Hinweise, dass meine Eltern noch leben. Ich weiß nicht genau, wer sie sind, doch eines Tages werde ich es herausfinden, und sie zur Rede stellen.
  • Ich bin ein Kind aus einer wichtigen Familie in einem fernen Land, doch jemand betrog mich um mein Erbe und ermordete meine Eltern, als ich noch klein war. Sie halten mich für tot, doch eines Tages werde ich die Wahrheit ans Licht bringen und den Mörder seiner gerechten Strafe zuführen. 
  • Als Straßenkind hatte ich einen [besten Freund/Bruder/Schwester]. Wir waren immer zusammen. Doch eines Tages verschwand [er] spurlos. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass [er] lebt und ich [ihn] eines Tages wiederfinde.
  • Einmal ein Freund, immer ein Freund. Egal was meine Freunde anstellen, ich halte immer zu ihnen.
  • Ich weiß, wie es ist, ganz unten zu sein, und ich werde immer meine Stimme für die erheben, die keine eigene Stimme haben.
  • In dieser Welt muss man hart sein, um zu überleben. Ich darf nicht zulassen, dass Liebe, Mitleid oder andere Sentimentalitäten mich verwundbar machen.

Diskussion im Forum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.